ERHOLUNG FÜR KINDER AUS BELARUS
Projektleitung, Post an: MARIA HETZER
NÖ Landesjugendreferat,
Landhausplatz 1, Haus 9, 3109 St. Pölten

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Tel.: 02742/ 9005 - 15466
Fax: 02742/ 9005 - 13133
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http:// www.belarus-kinder.net

„ERHOLUNG FÜR KINDER AUS BELARUS“
in Österreich

1. Wer/ was ist das Projekt „Erholung für Kinder aus Belarus“?  Wer steckt dahinter?                 

* Ziel des Projektes

Erholungsaufenthalte für Tschernobylkinder aus Weißrussland in Österreich, meist in  Niederösterreich – pro Jahr ca. 150-200 Kinder im Alter von 10–14 Jahren

* Wer steckt dahinter

Das früher (ab 1994) rein privat organisierte Projekt (Fr. Maria Hetzer)  hat sich seit vielen Jahren zu einem Projekt des Landes NÖ entwickelt, wird nun mit Unterstützung des NÖ Landesjugendreferates durchgeführt; Projektverantwortliche ist nach wie vor Frau Maria Hetzer. Alle für Organisation, Finanzierung und praktischen Ablauf nötigen Arbeiten werden von Frau Hetzer geplant, verantwortet und mit Unterstützung durch viele ehrenamtliche Helfer durchgeführt.

* Finanzierung

Anstellung der Verantwortlichen, Fr. Hetzer, beim Verein „Jugendinfo“ (Tochterverein des NÖ Landesjugendreferates), ohne  Vergütung von Überstunden, Reisekosten, o.ä.

Alle für das Projekt benötigten Kosten müssen von Frau Hetzer aufgetrieben werden (vor allem Transport der Kinder, Unterbringung und Versorgung der Betreuer,…)

  • - Kosten, die für notwendige Barzahlungen  (Autobusse, Telefongebühren für die Betreuer, Taschengelder,..) pro Sommer  aufgetrieben werden müssen: ca. 25.000.—

  • - Diese Kosten werden fast zur Gänze in Form von Beiträgen von den Gastfamilien getragen, die ohnehin die gesamte Versorgung, Betreuung und Aufenthaltsfinanzierung für die Kinder übernehmen. DieBeiträge pro Kind liegen derzeit (Sommer 2016) bei mindestens € 130.-- .

 

2.  Was  ist bisher im Rahmen des Projektes geschehen?

Pro Sommer kamen/kommen durchschnittlich 150 – 250 Tschernobylkinder im Alter von 8 – 14 Jahren für drei Wochen zur Erholung in österreichische, vor allem NÖ Gastfamilien, die alle Kosten während des Aufenthaltes und auch die Transportkosten übernehmen. Insgesamt  hatten bisher durch dieses Projekt mehr als 3500 Kinder die Möglichkeit, sich  bei uns zu erholen; unzählige persönliche Kontakte zwischen Familien hüben und drüben wurden begründet und bestehen auch über die Volljährigkeit der Kinder hinaus weiter.

 

3. Was passiert  pro Jahr?

* Einladung für ca. 150-200  Kinder  

Transportiert werden die Kindergruppen hauptsächlich mit belarussischen Bussen; bisher ein kleiner Teil  mit dem Flugzeug, gesponsert durch die Austrian Airlines

* Jährlich zwei Mal (im Frühjahr und im Herbst) Organisation von Gegenbesuchen in Belarus für interessierte Familien.

Bei diesen Besuchen werden schon bekannte belarussische Kinder besucht und neue Kinder für den nächsten Sommer ausgewählt  (aus verstrahltem Gebiet, bedürftig)

(31. Oktober 2015, Besuch der österreichischen Gastfamilien bei ihren
bekannten Kindern, Empfang in Belaja Dubrova)

 

 

Den weitaus größten Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten unsere Gastfamilien.

Die Erfahrungen auf beiden Seiten sind derart positiv, dass sich alle Beteiligten über eine Fortführung des Projektes freuen.

 

Krems, Ende 2015

 

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